„Notgruppe in der Kita“

Wie hört sich das denn an? Es klingt nach Unterbesetzung, nach Notlösung, nach Problemen. Dabei werden mit der Betreuung der Kinder von systemrelevanten Eltern Familien positiv unterstützt und das Wichtigste: Den Kindern geht es gut!

 

Sicher ist es ungewohnt für alle Kinder und auch für die Mitarbeitenden, dass das Haus ungewohnt leer ist. Man stelle sich vor 1-12 Kinder bunt gemischt im Krippen-, Kindergarten- und Hortalter in einer Einrichtung wo sonst über 60 Kinder im Körbla oder über 100 Kinder im Vogelnest sind. Da geht es darum, viel miteinander zu reden und auf die Kinder einzugehen, denn schließlich fehlen die gewohnten Freunde und Freundinnen. Aber mit so einer kleinen Gruppe gibt es auch viel Schönes:

Die Hortkinder genießen, dass sie mit ihren Fahrrädern im Garten fahren dürfen, und freuen sich mehr Zeit zum gemeinsamen Spielen zu haben. Sie haben sogar mit viel Spaß den Boden mit dem Kärcher gesäubert. (Das merken wir uns fürs nächste Jahr!) Die Vorschulkinder finden es toll, mit den Schulkindern Übungen zu machen. Sie sind voll motiviert bei der Sache. Die Krippenkinder lernen den Kindergarten schon mal kennen und finden die Situation ganz toll; sie fühlen sich schon wie die ‚Großen‘.

 

Das Bepflanzen der Beete mit Blumen war für alle Kinder ein wertvolles Erlebnis. Und man glaubt es kaum: Es macht den Kindern richtig viel Freude, das, nach wie vor, gesunde Essen selbst zu planen und beim Kochen helfen zu dürfen. Wir haben da richtig ein paar kleine Köchinnen und Köche entdeckt.

 

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießen es zuweilen durch die kleinere Truppe eine intensivere Zeit mit den Kindern zu haben.

 

Alles in Allem ist die Zeit für Kinder und Mitarbeitende wertvoll. Was kann man sich als Träger und Eltern mehr wünschen?

 

Und da die Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, sind alle voller Erwartung, dass es im Körbla und im Vogelnest wieder rund geht und alle gesund und munter zusammen kommen können.

Kribbelzone Wald

Seit Januar diesen Jahres gehen wir mit den Körbla-Kindergartenkindern nun auch regelmäßig in den Wald rund um die Friedenslinde. Die Kinder und auch wir Erzieherinnen genießen sichtlich die besondere Atmosphäre im Wald – die ein richtig schönes aufregendes Kribbeln im Bauch erzeugt!

 

Nach einem Stehkreis, bei dem wir unser Waldlied singen, geht die Entdeckungsreise los. Anfangs stand das Erkunden des Waldstücks im Vordergrund – die Kids rannten mit großer Freude den Hang rauf und runter. Zwischenzeitlich ist uns allen die Umgebung vertrauter und wir können uns auf große und kleine Abenteuer konzentrieren: Einige Kinder spielen Verstecken, andere sammeln Tannenzapfen oder reparieren mit Stöcken bereits vom Vogelnest erbaute „Räuberhöhlen“. Beim letzten Waldtag hatten wir sogar das Glück, dass Schnee zuvor gefallen war. Er reichte, um kleine Schneemänner zu bauen - was für ein seltenes Vergnügen!

 

Und das allerschönste an den Waldbesuchen ist, dass die Kinder nach ihrem Spiel im Anschluss nicht aufräumen müssen :-).

 

Außerdem schmeckt das folgende Mittagessen im Kindergarten nach solchen Aktivitäten gleich nochmal besser als sonst :-)

 

Fasching mit den Kleinsten

Ein paar Stunden jemand anders sein, sich verwandeln – vielleicht in sein Idol oder seine Lieblingsfigur. So hat sich auch in der Kinderkrippe manches Kind verkleidet und ist in eine aufregende Rolle geschlüpft.

 

Elefant, Biene, Polizistin, Feuerwehrfrau und -mann, aber auch eine Eiskönigin und Eulette von PJ Masks waren vorzufinden.

 

Um die persönliche und soziale Kompetenz zu fördern, durften die Kinder, die gerne wollten, sich im Morgenkreis präsentieren und erzählen als wen oder was sie sich verkleidet haben. Mit einem lustigen Tanzlied nebenbei waren überall strahlende Kinderaugen zu sehen. Über weitere Mitmach- und Tanzlieder freuten sich die Kinder in der Turnhalle. Besonders auch dann, als der ein oder andere mit seiner Schwester oder seinem Bruder aus dem Kindergarten gespielt und gelacht hat.

 

Zur Feier des Tages gab es ganz traditionell Faschingskrapfen und einen besonderen Tee – nämlich Eisköniginnen- und Drachentee. Als dann aber ein leises „Tri-tra-trullala, tri-tra-trullala“ zu hören war, wurden die Kinder ganz aufgeregt, denn der Kasperl hat da gesungen. Gemeinsam ging es nach dem Frühstück auf zum selbstgebauten Kasperltheater in der Gruppe. Gespielt von zwei Mitarbeiterinnen der Krippe war es neben den Kostümen das Highlight des Tages.