Liebe Gemeindemitglieder,

liebe Leserin, lieber Leser,

 

Willkommen im Herbst!

Für viele ist der Jahresurlaub nun vorbei und der Alltag hat einen ganz schnell wieder. Was uns der Herbst und der Winter bringen, wissen wir nicht. Doch haben wir es je gewusst? Meinten wir nicht, nur es zu wissen und oft kamen im Leben Überraschungen: Schöne und weniger Schöne.

 

So ist das Leben. Unsere Zeit liegt stets in Gottes Hand. Das war vor Corona so, das wird nach dem Impfstoff so sein. Wir können stets das Leben nur annehmen, wie es augenblicklich ist und das Beste daraus machen. Gerade im Herbst mit Erntedank und Allerheiligen, mit Ewigkeitssonntag und Buß- und Bettag, mit 3. Oktober, 9. November und Volkstrauertag. Wir erinnern uns, wie wechselnd und überraschend das Leben ist, wie gnadenlos und wetterwendisch es sein kann, und dass wir in allem

immer wieder dankbar sein können, für das, was uns in allem Schweren und Unwägbaren geschenkt worden ist. Beherzigen auch wir das, was sich Martin Luther in unklaren Zeiten einst auf die Fahne schrieb: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen!“

 

Das tun wir! Wir planen und hoffen, dass im Oktober der Bau am Pfarrhaus weitergeht. Wir planen und organisieren einen neuen Konfirmandenunterricht und wir machen uns Gedanken über die Zukunft von christlicher Gemeinde. Wir können uns zur Zeit vielleicht nicht wie früher treffen, aber begegnen können wir einander in der Kirche, bei den Chören, im Pfarramt und wir können miteinander am Reich Gottes bauen, durch Reden, Hören, Singen und Beten. Wir bleiben verbunden durch IHN, den einen Herrn Jesus Christus. Wer sich über einen Besuch von Pfarrer Zettler oder mir freut, der möge anrufen – unabhängig von einem Geburtstag – einfach so. Sicher lässt sich ein Termin finden. Wir kommen auch mit Mund-Nasen Schutz! :-)

 

 

Einen guten Herbst!

Im Namen der Redaktion grüßt Ihre

Pfarrerin Anne Salzbrenner

 

 

 

Pfarrerin Anne Salzbrenner –

25 Jahre Pfarrerin in Lichtenfels

Im Dankgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche stellte die Pfarrerin erfreut fest, dass der geltende Wochenspruch ihr Denken und Handeln für die Kirchengemeinde Lichtenfels sehr treffend wiedergebe: „Einer trage des anderen Last“ (Gal. 6,2). So versteht die Pfarrerin ihr Handeln in ihrem

Wirkungskreis.

 

Pfarrer Ralph-Peter Zettler moderierte den Reigen der Grußworte. Ursula Gehringer, Vertrauensfrau des derzeitigen Kirchenvorstandes, dankte nicht nur für die vielfältigen Aufgaben, die die Pfarramtsführung in einer Kirchengemeinde mit circa 4000 Seelen mit sich bringe. Sie betonte vor allem die Liebe und Hinwendung zu den Menschen, die Pfarrerin Salzbrenner den Gemeindemitgliedern entgegen bringe und auf diese Weise ihr Leben mit ihnen teile. Margarethe Borchert erinnerte als Vertrauensfrau des vor 25 Jahren aufnehmenden Kirchenvorstands an manche Bedenken wegen einer jungen Frau im kirchlichen Amt und bestätigte der Pfarrerin eine derart große Herzlichkeit und nachgehende Seelsorge, die alle Fragezeichen längst nichtig gemacht haben. Der stellvertretende Leiter der Gesamtverwaltungsstelle im kirchlichen Bereich in Michelau, Martin Pietz, dankte zunächst der evangelischen Kirchengemeinde dafür, dass sie ihrer Pfarrerin als stellvertretende Dekanin Zeit für die Dienstaufsicht gebe. Verwaltung heiße Gestalten und das unterstütze Anne Salzbrenner dadurch, dass sie Prozesse umgestalten helfe und dabei das Ziel nicht aus den Augen verliere. Pfarrer Heinz Geyer, Senior des Pfarrkapitels im Dekanat Michelau, bescheinigte seiner Kollegin „übersprudelnde Energie für neue Impulse, Fröhlichkeit und Herzlichkeit, mit tiefem Glauben und persönlichem Einsatz für Schwache und Flüchtlinge sowie gegen Rechts“. Auch in der Bildung

Erwachsener ist Pfarrerin Salzbrenner engagiert: Nicht nur die Fortbildung von Theologen in den ersten Amtsjahren liegt ihr am Herzen, sondern Bildungsarbeit, die zu den Menschen und auch in die kleinen Kirchengemeinden kommt.

 

Als 1. Vorsitzende verantwortet Pfarrerin Salzbrenner

viele Veranstaltungen und Angebote des Evangelischen Bildungswerkes der Dekanatsbezirke Kronach-Ludwigsstadt und Michelau. Mit den guten Gedanken eines Segenswunsches dankte Sabine Lesch, 2. Geschäftsführender Vorstand des Diakonischen Werkes der Dekanatsbezirke Kronach-Ludwigsstadt/Michelau im Namen von 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die guten Worte und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vogelnest und Körbla, die beiden evangelischen Kindertagesstätten, in denen 30 Mitarbeitende und 200 Kinder leben und arbeiten, sind maßgeblich durch das unermüdliche Wirken von Pfarrerin Anne Salzbrenner entwickelt worden, das bestätigte Christine Babucke, die Leitung der beiden Kinder- tageseinrichtungen. Bernd Legal schloss sich den Gratulanten an und dankte Pfarrerin Salzbrenner im Namen des Fördervereins für evangelische Kirchenmusik in Lichtenfels dafür, dass die angebotenen Konzerte Liebhaber weit über die Stadtgrenzen hinaus anziehe. Mit den Worten des Liedes „Gut, dass wir einander haben“, das von Dekanatsjugendreferent Reiner Babucke vorgetragen wurde, bedankte sich Pfarrerin Anne Salzbrenner.

 

Martina Wegner